Schlagwort: Wolfgang Bergmann
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Standpunkt: Vom Leid der Gruppenorientierung
Bis heute höre ich immer wieder die Leier vom Muss der Orientierung an Gleichaltrigen. Mit dieser Beschwörung können wir Eltern uns nicht entlasten. Wolfgang Bergmann (1944-2011), Pädagoge und Familientherapeut, stellte etwas ganz anderes fest. In den Erziehungswissenschaften wird seit langem beobachtet, dass die Gruppen Gleichaltriger bereits für die Elf- und Zwölfjährigen immer wichtiger werden und den…
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Lektüre 2010 – die Top Ten Liste (2)
„In unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft hat sich zunehmend die Mentalität durchgesetzt, dass wir eine schmerz- und sorgenfreie Existenz verdienen. Bietet uns das Leben das Gegenteil, haben wir nicht nur das Recht, jemand anderem oder irgendeinem System die Schuld zu geben und uns zu bemitleiden. Vielmehr beschäftigen wir uns dann auch die meiste Zeit damit, sodass keine…
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Was bietet die virtuelle Welt, was die reale nicht bietet?
Ein Blick in eine Computerzeitschrift, ein Rundgang auf einer Messe für Computerspiele reicht völlig aus, um auf eindrückliche Weise deutlich zu machen, was diese Medien bieten und was die Computerkids dort auch finden: Klare und verlässliche Strukturen und Regeln, die man einhalten muss, um ans Ziel zu kommen. Eigene, selbständige Entscheidungen, die man treffen muss…
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AHDS diagnostiziert – dabei war das Kind zu früh eingeschult
Ron Kubsch hat kürzlich auf einen Beitrag von Wolfgang Bergmann aufmerksam gemacht, der sich auf eine Studie der Michigan State University bezieht: Nach einer gründlichen Studie der Michigan State University stellt sich heraus, dass etwa die Hälfte aller ADHS-Diagnosen (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) unzureichend bis unzutreffend sind. Eine der Ursachen für eine voreilige Diagnose beruhte schlicht darauf, dass…
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Wenn der Fernseher zum Hausaltar mutiert
Der Fernseher ist Menetekel des Sozialverlustes der Eltern. … Er stellt eine passive Versorgungssituation her. … Die Familie sammelt sich rund um den strahlenden Apparat, als sei er eine Art „Mutter Gottes-Altar“. Zu ihm darf man ein leicht regressives, kleinkindlich gieriges Verhalten einnehmen – und so sieht der Familienabend denn auch oft aus. Alle im…
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Vom Leid der Gruppenorientierung
Erneut zitiere ich den Erziehungswissenschaftler Wolfgang Bergmann. Er äussert sich sehr pointiert zur Bindung von Kindern zu Gleichaltrigen: In den Erziehungswissenschaften wird seit langem beobachtet, dass die Gruppen Gleichaltriger bereits für die Elf- und Zwölfjährigen immer wichtiger werden und den Platz der Familie einnehmen. Geschmack und Vorlieben, Lebenspläne und Selbstbilder entwerfen Kinder und Jugendliche zunehmend…
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Buchbesprechung: Ich bin der Grösste und ganz allein
Wolfgang Bergmann. Ich bin der Größte und ganz allein: Die innere Not unserer Kinder: Der neue Narzissmus unserer Kinder. Patmos: Düsseldorf, 2009. 195 Seiten. 16 Euro. Der 2011 verstorbene Wolfgang Bergmann war Pädagoge und Familientherapeut. Der Buchtitel könnte auch als Motto eines Seminars für Manager durchgehen: "Ich bin der Grösste und ganz allein." Er tastete…