Schlagwort: Sören Kierkegaard
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Vorlesung: Philosophischer Existenzialismus
Von Robert Solomon (1942-2007), dessen Nietzsche-Vorlesungen ich vor einigen Jahren genossen habe (siehe „Nietzsche-Klischees – und was davon zutrifft“), gibt es eine weitere empfehlenswerte Vorlesungs-Serie „No Excuses: Existentialism and the Meaning of Life“. Hier einige wertvolle Grundlagenimpulse aus der ersten Vorlesungseinheit: Grundlage: Verantwortung des Individuums (Der philosophische Existenzialismus) beruht darauf, dass jeder von uns als…
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50 Zitate aus … Carlisles Kierkegaard-Biografie: Leben – rückwärts verstanden, vorwärts gelebt
Es gibt Bücher, von denen ich Splitter bzw. Fragmente als Kostbarkeiten sammle und hüte. Clair Carlisles „Der Philosoph des Herzens“, ein genialer Abriss über Kierkegaards Leben und Werk und eine unbedingte Ergänzung zu Garffs epochaler Darstellung, gehört dazu. Ich kehrte zur Biografie zurück und hielt Nachlese. Kierkegaard hat Philosophie betrieben, indem er das Leben von…
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Zitat der Woche: Kierkegaard und der Einzelne
Einmal mehr bewundere ich die analytisch-literarische Stärke von Rüdiger Safranski (* 1945). Er hat Sören Kierkegaard meines Erachtens sehr trefflich charakterisiert (in Einzeln sein, Kapitel 7): Was aber hat es mit der Kategorie des Einzelnen bei Kierkegaard auf sich? Was ist damit gemeint über den bereits damals geläufigen Individualismus hinaus, wonach jeder einen Anspruch hat, wichtig…
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Buchhinweis: Der alte Freund Kierkegaard
Aus einem spannenden Gespräch auf der Strasse nahm ich die Empfehlung für eine neue Kierkegaard-Biographie entgegen. Ich widmete mich der gut lesbaren, im Vergleich zur opulenten Gaarff-Biographie (meine Rezension) schlank daher kommenden philosophischen Biografie von Clare Carlisle. Kierkegaard bleibt mir theologisch und persönlich nach wie vor fremd – siehe dieser Beitrag. Daran konnte auch Peter…
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Ehe-Jubiläumsbeitrag (2/3): Ein erfülltes Leben abseits des konsumistischen Mainstreams
Der dänische Literat Sören Kierkegaard hat in seinem Frühwerk „Entweder – oder“ (1843) ein dreistufiges Modell hinterlassen: Das Leben in drei Stadien – dem Ästhetischen, dem Ethischen und dem Religiösen. Gemäss seiner Auffassung ist der Wechsel von der einen in die andere Stufe eine grundsätzlich neue Dimension des Daseins und nicht mehr umkehrbar. Die ästhetische…
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Kolumne: Warum mir Kierkegaard eher Warnschild denn Vorbild ist
Sören Kierkegaard (1813-1855) fasziniert Generationen von Theologen und Philosophen bis heute. Nicht nur die neoorthodoxe Theologie, allen voran Karl Barth, war vom Kierkegaard-Virus befallen. Die Schule des philosophischen Existenzialismus bewegte sich auf seinen Fährten. Beide haben den Kierkegaard'schen Korpus natürlich weiterentwickelt und verändert. Ich bewundere den Denker des 19. Jahrhunderts für seine ungeheure Gabe der Beobachtung,…
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Zitat der Woche: Fast alle haben einen Schaden aus ihrer Kindheit
Entsetzlich, den Leichtsinn und die Gleichgültigkeit und die Sicherheit zu sehen, womit man Kinder erzieht: und doch ist jeder Mensch wesentlich, was er bliebt, wenn er zehn Jahre alt ist; und dennoch wird man finden, dass fast alle einen Schaden aus ihrer Kindheit an sich tragen, den sie mit 70 Jahren nicht verwunden haben; samt…
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Tun und Leben statt Theorie und blosses Wissen?
Ich habe heute erstmals Sören Kierkegaard zitiert. Ron Kubsch hat sich eingehend mit dem wichtigen Denker und Wegbereiter des Existenzialismus aus dem 19. Jahrhundert auseinander gesetzt. Ich empfehle den Aufsatz. Schon früh lässt sich im Werk Kierkegaards das alles durchdringende Leitmotiv seines Lebens erkennen. Nicht „Theorie und bloßes Wissen, sondern Tun und Leben, nicht teilnahmslose,…
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Vom Sinn der Schwermut
Romano Guardini zitiert am Anfang seines Buches „Vom Sinn der Schwermut“ längere Ausschnitte aus dem Werk von Sören Kierkegaard. Das ganze Dasein ängstigt mich, von der kleinsten Mücke bis zu den Geheimnissen der Inkarnation; ganz ist es mir unerklärlich, am meisten ich selbst; das ganze Dasein ist mir verpestet, am meisten ich selbst. Gross ist…