Schlagwort: Solschenizyn
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Lektüre: Warum sowohl der (Neo-)Marxismus wie auch der westliche Individualismus scheitern
Daniel J. Mahoney ist mir erstmals als Editor des „The Solzhenitsyn Reader: New and Essential Writings, 1947-2005“ begegnet. Er hat sich eingehend mit dem Werk des russischen Ausnahme-Schriftstellers befasst, was sich u. a. in mehreren Büchern niedergeschlagen hat. Er schrieb Aleksandr Solzhenitsyn: The Ascent from Ideology (2001) sowie The Other Solzhenitsyn: Telling the Truth about…
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Zitat der Woche: Das wahre Dilemma der Menschheit
Wer das Böse nicht biblisch verortet, nämlich im Herzen der Menschen, muss es anderswo platzieren. Ich liebe Solschenizyn gerade für die langen Dialoge (die ihm Kritik eingebracht haben). Zum Beispiel diesen zwischen dem Leutnant Sanja und dem orthodoxen Feldgeistlichen Sewerjan (in November Sechzehn, Piper 1986, S. 68): Das wahre Dilemma besteht zwischen dem Friedenswillen und…
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Zitat der Woche: Welcher Lehrer kann und will diesen Effort leisten?
Der grosse russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn berichtet in seinen Exil-Memoiren «Meine amerikanischen Jahre», wie er und seine Frau die drei Söhne bildeten. Mal im Ernst: Welcher Lehrer kann und will einen vergleichbaren Effort leisten? … Alja beeilte sich, sie möglichst tief in die Fluten der russischen Sprache einzutauchen, ehe sie in die amerikanische Umgebung hinausgehen…
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Zitat der Woche: Glück und die Natur der Sattheit
Solschenizyn befand sich 1948 in einer Haftanstalt für Wissenschaftler mit erleichterten Haftbedingungen (Scharaschka). Daraus entstand sein Werk, angelehnt an Dante mit dem Titel «Der erste Kreis der Hölle» benannt. Solschenizyn bildete darin lange Dialoge über den Sinn des Lebens ab. Er selbst war in diesen Jahren auf der Suche. Dies ist ein Dialog aus dem…
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Publikation: Alexander Solschenizyn für eine neue Generation
Hanniel Strebel. Alexander Solschenizyn für eine neue Generation (Christliche Denker, Band 3). Folgen-Verlag: Langerwehe, 2017. Vielleicht wundert es den einen oder anderen, dass ich den russischen Schrifsteller Alexander Solscheniyzn (1918-2008) in diese Reihe aufgenommen habe. Es ist sehr eindrücklich, wie der allmächtige Gott den im Kommunismus erzogenen, äusserst begabten Mathematiker und Physiker zu sich gerufen…
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Zitat der Woche: Die westliche Gesellschaft am Nerv getroffen
Eine Jahrhundertrede Die Rede von Alexander Solschenizyn zu den Abschlussfeierlichten der Universität Harvard im Jahr 1978 zähle ich zu den wichtigsten Reden des 20. Jahrhunderts. Sie lässt sich über Youtube anschauen und nachlesen. Derjenige, der sein eigenes Land, das er liebte, einer unerbittlichen Kritik unterzog, scheute sich auch im Westen nicht, die Wahrheit mutig zu…
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Zitat der Woche: Wir gestatteten unseren Bedürfnissen, ins Unermessliche zu wachsen
Wir gestatteten unseren Bedürfnissen, ins Unermessliche zu wachsen, und wissen schon nicht mehr recht, worauf wir sie richten sollen. Mit der dienstfertigen Hilfe von Handelsfirmen werden immer neue Bedürfnisse erfunden und aufgebläht, manchmal auch völlig künstliche. Wir jagen ihnen massenweise hinterher, und doch bleibt die Befriedigung aus. Es wird sie auch nie geben. Immer mehr…
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Zielanflug 2016-4: Top-Lesestoff 2016
Seit Jahren lebe ich mit dem Werk mehrerer Denker. Ihr Leben und Schreiben beeinflusst meine Gedanken, Reaktionen und Handlungen. Alle fünf Denker erfuhren eine lebensverändernde Kehrtwende. Sie erkannten, dass sie ohne den dreieinigen Gott verloren sind. C. S. Lewis formulierte es in seiner autobiografischen Schilderung Überrascht von Freude (Brunnen: Giessen/Basel, 2007) – sinnigerweise im Kapitel mit dem Titel "Schachmatt"…
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Zitat der Woche: Der Krebs liebt die Menschen
Ich stecke mitten in Recherchen zu Alexander Solschenizyn. Hier ein Auszug aus dem Anfang seines doppelbändien Romans Krebsstation (Buch I, Luchterhand 1975, S. 21-25). Der Autor selbst lag eine Zeit wegen Krebs auf einer solchen Station in der fernen Provinz Russlands. Die Betten standen mit dem Kopfende zur Wand, in schmalen, der Breite der Nachttischchen…
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Zitat der Woche: Man soll uns nicht auch noch die ständige Besäufnis nehmen
Siebzig Jahre lang folgten wir der blindgeborenen, missratenen marxistisch-leninistischen Utopie, verloren ein Drittel unserer Bevölkerung, sei es im Schlund eines stümperhaft und selbstzerstörerisch geführten ‚Vaterländischen Krieges‘, sei es auf dem Richtblock. Wir verschleuderten unseren einstigen Überfluss, vernichteten die Bauernklasse und ihre Dörfer. Wir wussten nicht mehr, was es heisst, Brot zu geben, gewöhnten der Erde…