Schlagwort: Romano Guardini

  • Vom Sinn der Schwermut

    Romano Guardini zitiert am Anfang seines Buches „Vom Sinn der Schwermut“ längere Ausschnitte aus dem Werk von Sören Kierkegaard. Das ganze Dasein ängstigt mich, von der kleinsten Mücke bis zu den Geheimnissen der Inkarnation; ganz ist es mir unerklärlich, am meisten ich selbst; das ganze Dasein ist mir verpestet, am meisten ich selbst. Gross ist…

  • Ewig jung – und wo sind die Werte des Alters?

    Guardini bemerkt treffend: Die Lebensform des jungen Menschen bleibt die Norm, also fehlen die Werte des Alters im heutigen Lebensbild. Aus: Romano Guardini. Die Lebensalter. Verlagsgemeinschaft topos plus: Kevelaer 2008.

  • Die grösste Gefahr für junge Menschen: Sich ins Schema „Man“ einpassen lassen

    Romano Guardini (1885-1968), katholischer Religionsphilosoph, schrieb ein ausgezeichnetes kleines Buch „Die Lebensalter: Ihre ethische und pädagogische Bedeutung„. Über das Lebensalter „Der junge Mensch“ schreibt er: So besteht das Ethos dieses Lebensalters im Mut zu sich selbst: zur eigenen Person und ihrer Verantwortung; zum eigenen Urteil und eigenen Werk; zur eigenen Vitalität und ihren in die…