Schlagwort: Psychologie

  • Kritik: Eine reformierte Kritik des Therapie-Konzepts der Inneren Heilung

    Mit Hilfe von KI habe ich die TGC-Seiten durchforstet und diese Argumente zur Kritik erarbeitet: 1) Quellen- und Autoritätskritik: „Sitzung“ wird zur zweiten Norm neben der Schrift Reformierte Kritiker wenden ein, dass viele „Inner-Healing“-Formate ihre Plausibilität nicht primär aus Schriftargumentation, sondern aus Eindrücken, Visualisierung, Leiterautorität und einer vorgegebenen Prozessdramaturgie gewinnen. In einer klassisch-reformierten Sicht entsteht…

  • Input: Sieben Ursachenfelder, warum Menschen vorschnell handeln

    Alfried Längle im Vortrag „Tu nicht gleich, schau zuerst!“

  • Buchhinweis: Zur Neurobiologie von Lust, Schmerz und Sucht

    Mit Interesse habe ich Anna Lembkes Ratgeber „Dopamine Nation: Why our Addiction to Pleasure is Causing us Pain“ studiert. Sie entwickelt in Kapitel 4 ein Modell für das Dopamin-Fasten, ergänzt durch ein eigenes Erfahrungsbeispiel. D – Data (Daten erheben): O – Objectives (Nutzungsziele): P – Problems (Probleme benennen): A – Abstinence (Abstinenz erproben): M –…

  • Rezension: 50 Thesen zum Verhältnis Glaube und psychische Störungen

    Ich kann Charles Marsh in seiner geistlichen Biografie „Evangelical Anxiety“ nicht in allen Belangen folgen. Zu stark scheint mir diese Erzählung von der eigenen Erfahrung geprägt zu sein. Trotzdem finde ich seine – biografisch geprägte – Auseinandersetzung mit der eigenen Angststörung als Christ hilfreich. Dies sind 50 Thesen, die ich – mit Hilfe von KI…

  • Input: Weshalb sind so viele Christen psychisch krank?

    Zu dieser mir gestellten Frage habe ich anhand des Werks Christianity and Psychology: Five Views mit Hilfe von KI fünf Modelle in Dialog treten lassen: 1. Levels of Explanation (David Myers) 2. Integration (Stanton Jones) 3. Christian Psychology (Roberts & Watson) 4. Transformational Psychology (Coe & Hall) 5. Biblical Counseling (Powlison) 6. Dialogische Zusammenschau 7. Synthese: Weshalb so viele Christen krank sind

  • Vortrag: Zum Spannungsfeld zwischen Psychologie und Seelsorge

    Im Rahmen meiner Aidlinger Vorlesungen 2025 habe ich von den drei Grundpfeilern der systematischen Theologie – Gotteslehre, Lehre über den Menschen, Lehre über die Sünde – ergänzt mit der Lehre über die Allgemeine Gnade umrissen (35 Minuten), weshalb die Theologie viel Normatives zum Menschen zu sagen hat.

  • Buchhinweis: Jordan Peterson ringt mit Gott

    Robin Dammer hat eine ausgewogene Besprechung zum neuen Werk von Jordan Peterson verfasst. Ich stimme voll zu: Trotz dieser lobenswerten Zielsetzung erscheint bereits Petersons Verständnis vom Wesen der Bibel bedenklich. Als bekennender Jungianer vertritt er die Lehre vom „kollektiven Unbewussten“ und deutet biblische Texte nicht als Offenbarung Gottes, sondern als Überlieferung menschlicher Erfahrungen. So beschreibt…

  • Tool: Future Authoring

    Herkunft und Idee Das Future-Authoring-Modul wurde 2011-12 an der Universität Toronto von Jordan Peterson und Kolleg als Teil der “Self-Authoring Suite” entwickelt. Auslöser war die Beobachtung, dass Studierende zwar viele Ziele haben, diese aber selten schriftlich konkretisieren. Das Team kombinierte daher bewährte Elemente aus Expressivem Schreiben (Pennebaker), Zielsetzungs-Forschung (Locke & Latham) und der Theorie des…

  • Input: Befunde zur Sinnforschung in Psychotherapie und klinischer Psychologie

    Alexander Batthyany legt in der Einführung von „Meaning in Positive and Existential Psychology“ (2014) dar, welcher Einfluss Sinnfrustration auf Klienten ausübt: Diese Studien belegen konsistent, dass erlebter Sinn

  • Input: Durch imaginative Methode zurück in die Wirklichkeit hin zur Dankbarkeit

    Elisabeth Lukas (* 1942), eine österreichische Psychologin und Schülerin von Viktor E. Frankl (1901-1997), entwickelte innerhalb der Logotherapie eine imaginative Methode, bei der Patientinnen und Patienten sich im Konjunktiv („Was wäre gewesen, wenn …?“) ein deutlich schlimmeres Schicksal ausmalen. Dadurch werden ihnen ihre tatsächlich (oft deutlich besseren) Lebensumstände bewusst, was zu einer Korrektur ihrer Wahrnehmung…