Schlagwort: Postmoderne
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Autorenhinweis: Toxische Empathie
Durch ein kürzliches Interview mit Albert Mohler wurde ich auf die Influencerin und Autorin Allie Beth Stuckey aufmerksam (Bio). Sie ist Jahrgang 1992, Mutter von drei Töchtern und repräsentiert das Segment politisch konservativer Millenials. In einer Rede von 2017 (ab Minute 3) findet sie klare Worte zur abgelenkten Generation (kurze Aufmerksamkeitsspanne) die sich selbst laufend im Bild fixiert (Selfies) und…
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Zusammenfassung: Neocalvinismus – eine Definition der Bewegung, zu der ich mich zähle
Eine hervorragende Definition und Entwicklung der Kerngedanken einer Bewegung in T&T Clark Handbook of Neo-Calvinism (S. 1-3), zu der ich mich selbst zähle (Untertitel von mir eingefügt): Definition und Ursprung Der Neo-Calvinismus ist die kritische Weiterentwicklung der Reformierten Orthodoxie im Interesse des modernen Lebens. Am Übergang des 20. Jahrhunderts Jahrhunderts in den Niederlanden entstanden, initiiert…
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Input: Eine Theologie des Körpers und die Gefahr des Anti-Essentialismus
Ron Kubsch schreibt in einer wichtigen Buchbesprechung: Im protestantischen Raum ist so etwas wie eine „Theologie des Leibes“, die gut begründet hervorhebt, dass Männer und Frauen über intrinsische Charakteristika verfügen, die einander ergänzen, häufig eine Leerstelle. Wer die Zielgerichtetheit alles Seins einschließlich der menschlichen Organe betont, setzt sich potentiell dem Vorwurf aus, Anhänger des Aristotelismus…
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Vortrag: 15 Themen für die Jüngerschaft im 21. Jahrhundert
In früheren Jahren durfte ich eine Reihe von Beiträgen schreiben (siehe auch hier), von Konferenzen berichten oder dazu beitragen (2016, 2018, 2021), interviewen sowie zwei Sammelbände mitverantworten. Dieses Jahr freue ich mich sehr über dieses „fette“ Angebot von Workshops. Es liest sich schon fast wie ein Starterkit zur Jüngerschaft in den Jahren als Jugendlicher: Himmel…
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Buchhinweis: 1968 – Jugendrevolte und globaler Protest
Einige Jahre nach dem 1968er-Jubiläum (siehe Repressive Toleranz, Die Asche des Abendlandes, Drei Generationen, Kulturrevolution in Deutschland) las ich die dicht gedrängte, in elegantem Deutsch verfasste, auf die historischen Ereignisse der einzelnen Schauplätzen fokussierte, mit zahllosem Archivmaterial unterfütterte Monografie „1968“ von Norbert Frei. Frei schreibt bezüglich Realitätsbezug von Horkheimers und Adornos Schriften (93): Nüchtern betrachtet,…
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Buchhinweis: D. A. Carsons Werke zur Kulturtheologie
Meine Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Wahrheitsgehalt der Bibel führte mich erneut zu D. A. Carsons wegweisenden Publikationen zur Kulturtheologie (Link zu meinen ausführlichen Rezensionen: The Gagging of God, Christ and Culture Revisited, Intoleranz der Toleranz, Emerging Church und die Merkmale der postmodernistischen Erkenntnistheorie). Meinen Leseertrag habe ich damals in „Ein von der Bibel…
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Input: Pluralität innerhalb der Kirchen
Nathaniel Gray Sutanto im Artikel „The Theology of Ethnic-Specific Churches“ (Podcast): Kuyper und Bavinck argumentierten interessanterweise, dass die Kirche eine Pluralität in sich trägt. Die Pluralität der Kirche wird dadurch bezeugt, dass die Kirche in jeder Kultur, zu jeder Zeit und in jedem Raum ihren eigenen Charakter haben wird. Wir sollten daher nicht auf die…
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Podcast: Wir stehen in der Gefahr, unsere eigenen Erwartungen über den biblischen Text zu stülpen
Aus dem aktuellen Podcast der RTS Washington Faculty habe ich Auszüge der Folge 170 zu Inspiration und Intepretation transkribiert: Gilgamesch und die Bibel: Wenn ich Gilgamesch lese und erfahre, dass Gilgamesch am Rande des Ozeans auf Skorpionmänner stösst, stört mich das nicht, weil ich nicht an Skorpionmänner glaube. Wenn wir nur Gelehrte des Alten Orients wären,…
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Zitat der Woche: Warum Christen ihr kulturelles Reisegepäck kennen sollten
Ron Kubsch im hörenswerten Podcast „Christsein in der Spätmoderne“ (78 Minuten; ab Minute 6): Die Kultur, in der wir aufwachsen, verfügt über eine enorme Prägekraft für unser Denken, für unser Leben, für unser Fühlen und auch für unser Glaubensleben. Die Kultur, in der wir groß geworden sind, bestimmt intensiv mit, wie wir die Welt sehen,…
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Reflexion: Die fehlende Reifung in der stillen Unbekanntheit
Eine (US-amerikanische) Meta-Reflexion über die Reformierte Bewegung, zu der ich mich selbst auch zähle. Die Konklusion vorab: Was eint dieses ältere Segment der Bewegung und was trennt es von dem, was wir heute haben? … Für Piper, Keller und Carson gab es eine lange Zeit der stillen Unbekanntheit, die ihren Nachfolgern der Generation X größtenteils verwehrt blieb. Das…