Schlagwort: Moderne
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Buchhinweis: Ketzer – eine scharfsinnige Analyse moderner Ideen
Anlässlich meines runden Geburtstags habe ich G. K. Chestertons Frühwerk „Ketzer“ für mich wiederholt. Meine Absicht: Ich möchte mir eigene Gedankengänge und -muster, die von der (Post-)Moderne gefangen sind, bewusst werden und beseitigen bzw. eine Alternative entwickeln. Dale Ahlquist führte (2016) dieses Werk (2016) wie folgt ein: Einordnung von Heretics Fortschritt Wissenschaft Tugenden (natürlich vs. übernatürlich)…
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Input: 20 populäre moderne Häresien
Peter Kreeft in „C.S. Lewis for the Third Millennium“, „The Goodness of Goodness and the Badness of Badness“ (Kapitel 3). 1. Subjektivismus 2. Emotivismus 3. Positivismus 4. Kultureller Relativismus 5. Historizismus 6. Utilitarismus 7. Instinktualismus 8. Hedonismus 9. Egoismus (aufgeklärter Eigennutz) 10. Pragmatismus 11. Optimistischer Humanismus 12. Zynismus 13. Pop-Psychobabble (psychologischer Moral-Kitsch) 14. Moralischer Philisterismus…
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Buchhinweis: Lebensbedingungen in „Schöne Neue Welt“
Dies sind die Bedingungen, denen Kinder und Erwachsene im dystopischen Roman „Brave New World“ (1932) unterzogen werden: Massnahmen für Kinder Vorgeburtliche und frühkindliche Maßnahmen Frühe Konditionierung Sexuelle Konditionierung Tod-Konditionierung Maßnahmen für Erwachsene Soziale Kontrolle Gesellschaftliche Normen Kontrolle abweichenden Verhaltens Bedingungen nach Kastenunterschieden Alpha- und Beta-Kasten Gamma-, Delta- und Epsilon-Kasten
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Zusammenfassung: Neocalvinismus – eine Definition der Bewegung, zu der ich mich zähle
Eine hervorragende Definition und Entwicklung der Kerngedanken einer Bewegung in T&T Clark Handbook of Neo-Calvinism (S. 1-3), zu der ich mich selbst zähle (Untertitel von mir eingefügt): Definition und Ursprung Der Neo-Calvinismus ist die kritische Weiterentwicklung der Reformierten Orthodoxie im Interesse des modernen Lebens. Am Übergang des 20. Jahrhunderts Jahrhunderts in den Niederlanden entstanden, initiiert…
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Buchhinweis: Dieses Buch war ein Augenöffner für C. S. Lewis
Zu manchen Autoren greife ich in regelmässigem Abstand, d. h. jährlich oder in jedem zweiten Jahr. Ich zog „Der unsterbliche Mensch“ von G. K. Chesterton hervor. In meinem eBuch „Chesterton für eine neue Generation“ habe ich eine ausführliche Darlegung des Inhalts vorgenommen. C. S. Lewis zählte diesen Band im Brief an Sheldon Vanauken (23. Dezember 1950) zu den 10…
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Input: Pluralität innerhalb der Kirchen
Nathaniel Gray Sutanto im Artikel „The Theology of Ethnic-Specific Churches“ (Podcast): Kuyper und Bavinck argumentierten interessanterweise, dass die Kirche eine Pluralität in sich trägt. Die Pluralität der Kirche wird dadurch bezeugt, dass die Kirche in jeder Kultur, zu jeder Zeit und in jedem Raum ihren eigenen Charakter haben wird. Wir sollten daher nicht auf die…
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Input: Feminismus mit spitzer Feder zerpflückt
Hier ist ein kurzes Vor-Wort nötig: Ich bin nicht mit allen Äusserungen G. K. Chestertons (1874-1936) einig. Ich schätze jedoch seinen Witz und seine Scharfzüngigkeit. Sein Werk „What’s Wrong With the World?“ (1910) lohnt sich als Lektüre . Ebenfalls sei die Essay-Sammlung von Pearce, Ahlquist und Mackey empfohlen. Josh Dholani, umtriebiger und polemischer Blogger, hat…
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Input: Dreierlei Unbehagen an der Moderne
Charles Taylor (* 1939), kanadischer Religionssoziologe, fasst das Unbehagen in drei Dimensionen zusammen (in „Das Unbehagen an der Moderne“, Suhrkamp 2020, 11. Auflage): Unbehagen: Merkmale unserer heutigen Kultur und Gesellschaft, die trotz aller Entwicklungen unserer Zivilisation als Verlust oder Niedergang erlebt werden. Unbehagen Nr. 1 Individualismus: Menschen haben das Recht, „ihr eigenes Lebensmuster selbständig zu…
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Zitat der Woche: Kierkegaard und der Einzelne
Einmal mehr bewundere ich die analytisch-literarische Stärke von Rüdiger Safranski (* 1945). Er hat Sören Kierkegaard meines Erachtens sehr trefflich charakterisiert (in Einzeln sein, Kapitel 7): Was aber hat es mit der Kategorie des Einzelnen bei Kierkegaard auf sich? Was ist damit gemeint über den bereits damals geläufigen Individualismus hinaus, wonach jeder einen Anspruch hat, wichtig…
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Input: Es fehlt ein übergeordneter Standard für die Moral
Nach Jahren habe ich das Buch «Der Verlust der Tugend» (dt. Übersetzung) wieder hervorgenommen. Anlass dazu war das Studium und die Podcastserie über das wegweisende Buch «The Rise and Triumph of the Modern Self» (ausführliche Rezension). Das Hörbuch ergänzt wunderbar die schriftliche Version. Die katholische Universität Notre Dame hat zudem Ausschnitte der dritten Auflage, die ein Vierteljahrhundert nach der Originalausgabe erschienen ist, bereitgestellt. Im…