Schlagwort: Matthäus
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Vorlesung: Ansätze für die Auslegung der Endzeitrede
In Vorbereitung zu meinen diesjährigen Evangelien-Vorlesungen in Aidlingen recherchiere ich bei D. A. Carsons reichhaltigen Vorlesungen über das Matthäus-Evangelium. Für die Auslegung schwieriger Abschnitte ist es hilfreich, verschiedene Ansätze zu prüfen. Zum Beispiel für die sogenannte Endzeitrede (Mt 24): 1. Klassischer Dispensationalismus (prämillennialistisch & prätribulationistisch) 2. „Paragraph-für-Paragraph“-Ansatz (z. B. Broadus, Lane) 3. Alexander / Kik…
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Predigt: Übersicht über die Auslegungsvarianten der Endzeitrede
D. A. Carson gibt im Vortrag „Apostasy and Its Effects on the Church“ einen hilfreichen Überblick über die Auslegungsvarianten der Endzeitrede (Mt 24): a) Dispensationalismus und die Vorentrückung Diese Sichtweise, geprägt von dispensationalistischen Theologen, interpretiert die Passage wie folgt: Vers 4–28: Beschreibt die siebenjährige große Trübsal, die vor der Wiederkunft Jesu stattfindet. Hier geht es um…
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Input: Evangelium gegen antiautoritäres Dogma und Kulturrelativismus
Wer wie ich die Evangelien seit Kindsbeinen an gelesen hat, neigt beim erneuten Studium zu drei ungesunden Tendenzen: Der Text wird im Rahmen der bisherigen Lektüre (zu oberflächlich) gelesen. Bekannte Worte haben so ihren Bedeutungsgehalt verloren. Es entwickelt sich eine eigene Erfahrungswelt rund um die Evangelien, die vom historischen Kontext und der heilsgeschichtlichen Wirklichkeit abgekoppelt…
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Corona in Perspektive (3): Erschreckt nicht!
Mein ältester Sohn erinnerte mich dieser Tage an ein Argument, das ich vor einiger Zeit selbst eingebracht hatte. „Papa, lies uns doch Texte aus der Bibel vor, die für diese Zeit hilfreich sind.“ In der Nacht dachte ich darüber nach und entschied mich für die sogenannte „Endzeitrede“ von Jesus in der Version von Matthäus (24.…
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Hanniel hirnt (155-158): Vogelflüge durch die vier Evangelien
Wer die Evangelien schon Dutzende Male gelesen hat, dem wird meine Erfahrung vielleicht bekannt vorkommen. In vermeintlicher Kenntnis der Details überspringt man sie. Unter Zuhilfenahme einiger Werke habe ich vier Vogelflüge durch die Evangelien aufgenommen. Leland Ryken. Literary Introductions to the Books of the Bible. (Rezension) Thomas Schreiner. The King in His Beauty: A Biblical Theology…
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Predigt: Vor wem lebe ich?
In meiner 10. Giessener Predigt zu Matthäus 6,1-6+16-18 durfte ich zu einem Thema sprechen, das mich schon länger beschäftigt: Vor wem lebe ich? Was bedeutet es das Leben vor den Menschen zu verbringen? Wodurch unterscheidet es sich von einem Leben, das vor Gott geführt wird? Unsere "soziale Konditionierung" geht jedenfalls in eine andere Richtung, als Jesus aufzeigt: Das ist…
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Mitschrift: Inerrancy, Evangelism and Christ’s Unbreakable Bible
Kevin DeYoung. Inerrancy, Evangelism and Christ’s Unbreakable Bible. Message an der T4G Conference 2014. Wenn wir das Evangelium mit Zuversicht teilen und mit Autorität predigen wollen, dann müssen wir gewiss sein, dass die Botschaft wahr ist, ganz wahr. Alles, was wir der Welt anzubieten haben, ist Wahrheit und Gnade. Wenn du meinst, du könntest die…
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Nach der Auferstehung: Sein engster Jüngerkreis bestand aus lauter Zweiflern
Jesus erschien nach seiner Auferstehung nicht der ganzen Welt, auch nicht dem römischen Statthalter Pilatus oder dem Hohen Rat, der ihn verurteilt hatte. Nein, er erschien seinem Jüngerkreis, um sie von der Tatsache seiner Auferstehung zu überzeugen! Das Paradoxe an der Situation war: Diejenigen, die am ehesten von seiner Auferstehung ausgehen konnten, zweifelten daran: Die Jünger…
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Nach der Auferstehung: Geld beruhigte die Gemüter und schuf neue Fakten
In diesem Punkt gebe ich dem Kommunikationsspezialisten Watzlawick (u. a. Autor von “Wie wirklich ist die Wirklichkeit?”) recht: Wir haben – als Sünder – die Tendenz uns die Wirklichkeit so zurecht zu legen, dass sie in unser Konzept passt. Ein eindrückliches Beispiel dafür ist die Auferstehung von Jesus. Die religiösen Autoritäten befürchteten, dass seine Anhänger…
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Pilatus: Er wusste, welches Spiel gespielt wurde
Heute morgen las ich in der Familie den Matthäustext des Karfreitagmorgens: Jesus wurde vor den Statthalter Pilatus gebracht. Aus ausserbiblischen Quellen wissen wir, dass Pilatus zu jenem Zeitpunk unter Druck stand. Die Juden hatten schon eine Gesandtschaft nach Rom geschickt, um gegen Pilatus zu klagen. Als es um die Verurteilung von Jesus ging, wusste er genau,…