Schlagwort: Jürgen Oelkers
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Geschichte der Verstaatlichung der Bildung
Die geringe Jahresbesoldung und die langen Ferien helfen einander, den Lehrer seinem Berufe zu entfremden. Da die jungen Lehrer ein volles Halbjahr freie Zeit haben, werden viele liederlich, ergeben sich (!) dem Wirthshausbesuch und dem Kartenspiel, die anderen werfen sich aufs Studiren und werden Sekundarlehrer etc.; die meisten werfen sich auf eine Nebenbeschäftigung: Viehzucht, Gemeindeschreiberei…
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Erziehung braucht ein Ziel
Nichts anderes als Konzepte des Guten können Erziehung rechtfertigen und so überhaupt Ziele nahe legen. Man kann – theoretisch – zum Frieden und Krieg erziehen, aber nur, wenn der Krieg als Ziel des Guten oder als gutes Ziel erscheint. Ausschliessen kann man die Erziehung zum Krieg nur dann, wenn der Friede mit dem Guten verbunden…
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Erziehung und die Idee des richtigen Verhaltens
Das Gute entsteht für die Mehrzahl der Erziehungstheorien nicht aus der Natur des Menschen, auch wenn die Erbsünde preisgegeben und die Natur selbst ‚gut‘ erscheinen kann. Nur im Grenzfall, bei allen Rousseauisten, wird aus der guten Natur auf die Sittlichkeit des Menschen geschlossen, die dann wie ein Programm dieser Natur betrachtet werden müsste. Die Mehrzahl…