Schlagwort: J. L. Mackie
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Gott – intentionaler Gegenstand oder objektive Wirklichkeit?
Besonders die protestantische Theologie neigt sehr stark dazu, inhaltliche Glaubensaussagen herunterzuspielen und den Kern der Religion als „persönliche Beziehung“ zu sehen. Wenn Gott keine objektive Wirklichkeit, sondern nur einen intentionalen Gegenstand darstellt, … dann ist es irreführend, von einer Beziehung zu sprechen. Aus: John Leslie Mackie, Das Wunder des Theismus, Reclam: Stuttgart 1985.
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Die doppelte Beweislast von Wundern
Wenn ein zunächst glaubhaftes Zeugnis für ein Ereignis vorliegt, das ein Wunder zu sein scheint, so liegt eine doppelte Beweislast bei denjenigen, die es als Wunder annehmen: Sie müssen beweisen, sowohl dass das Ereignis stattgefunden hat als auch dass es die Naturgesetze verletzte. Dieselbe Beweislast gelte für das eigene Erleben von Wundern: Jedermann könne sich…
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Vier Grundauffassungen über die Moral
Mackie unterscheidet vier Auffassungen, wobei er selbst der vierten Auffassung zuneigt. Befehle oder Forderungen von Gott, deren Geltung durch die Aussicht auf Belohnung bzw. Bestrafung entweder im irdischen oder im jenseitigen Leben sichergestellt wird. Moralische Prinzipien sind objektiv geltende Vorschriften, die von der menschlichen Vernunft aufgestellt oder entdeckt werden und, unabhängig von jedem göttlichen Willen,…
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Das Problem des Übels (1): Argument Nr. 1 gegen die Existenz Gottes
Wer die traditionellen religiösen Lehren mit Skepsis betrachtet, … kann … versuchen, einen Gegenbeweis zu führen. Ein solcher Gegenbeweis wird selbstverständlich beim Problem des Übels ansetzen. An diesem Problem scheint deutlich zu werden, dass dem traditionellen Theismus nicht nur jede vernünftige Grundlage fehlt, sondern dass er auch positiv widervernünftig ist, weil einige seiner zentralen Aussagen…
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Der Glaube an die Existenz Gottes
John Leslie Mackie (1917 – 1981), renommierter Religionsphilosoph, diskutiert in seinem Werk „Das Wunder des Theismus“ (Übersetzung durch Reclam 1985) alte und neuere Argumente für und gegen die Existenz Gottes. Weshalb ist der Glaube an einen Gott für ihn ein Wunder? Das Vorkommen theistischer Überzeugungen und ihre anhaltende geistige Macht über zahlreiche vernünftige Menschen sei…