Schlagwort: Glaube

  • Rezension: Ostern – vier Fragen an die Auferstehungsgeschichte

    Rebecca McLaughlin (Twitter) versteht es, Antworten zu Fragen, wie sie in der Gegenwart gestellt werden, zu formulieren. Ich habe über ihre Publikationstätigkeit berichtet (Interview) und bereit ihr kurzes Büchlein „Weihnachten – unglaublich“ vorgestellt. Neu ist auch ihr Buch „Das neue Credo – fünf säkulare Glaubenssätze im Test“ übersetzt worden. Sie leitet ihr Buch zu Ostern…

  • Input: Warum Glaube und Verstand nicht gegeneinander ausgespielt werden können

    Greg Welty entwickelt in “Alvin Plantinga (Great Thinkers)” (S.  45-50) eine interessante Argumentation, um Parallelität von Kognition und einer Intuition für Gott und seine Ordnung zu verdeutlichen. Der bevorzugte Ansatz beruht auf unterschiedlichen menschlichen Fähigkeiten (faculty based approach). Wahrnehmung: „Der Baum steht im Garten hinter meinem Fenster“ Erinnerung: „Ich hatte heute Morgen … zum Frühstück.“ Einsicht: „2 + 2 = 4“…

  • Zitat der Woche: Die Zwerge sind für die Zwerge

    Beim erneuten Anhören der 7. Folge Narnias «Der letzte Kampf» dachten wir als Familie über die tragischen Figuren der Zwerge nach (Kapitel 7, «Allerhand über Zwerge»). Nachdem der Betrug des falschen Aslan aufgedeckt war, rief König Tirian die Zwerge zur Gefolgschaft auf: »Nun, ihr Zwerge, ihr seid frei. Morgen werde ich euch anführen, um ganz…

  • Zitat der Woche: Der Reformator Bullinger zur Aufgabe der Katechese

    Sang-Bong Park schreibt in seiner Dissertation „Bullingers Katechetische Werke“ (2011): Es geht nicht nur um die Kinder (bzw. die Jugend), die stets von der Kirche, der Schule und der Familie zu einem ehrenhaften Lebenswandel angeleitet werden sollten, sondern auch um die Erwachsenen, die seit der Kirchenspaltung stets neuer Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens bedurften. Bullinger…

  • Input: Glaube und Gefühle

    Thomas Jeising hat sich in ausgewogener Weise mit dem Thema auseinandergesetzt. Einige Auszüge: Der Glaube ist kein Gefühl. … Er ist eine Überzeugung, dass alle Zusagen des Evangeliums, die uns Gott gemacht hat, wahr und zuverlässig sind (Heb 11,1). Der Glaube baut so auf diese Zusagen, dass aus dem Glauben ein bestimmtes Denken, Wollen, Handeln,…

  • Zitat der Woche: Reformatorischer Glaube ist an Gott orientiert

    Daß Kants eigene Antwort, die die Religion zu einem Appendix der Moral macht, für beide Teile, insbesondere aber für die Religion unbefriedigend sei, wurde schon zu Kants Lebzeiten erkannt und von niemanden schärfer ausgesprochen als von Schleiermacher. Er versuchte sie aus dieser unwürdigen Abhängigkeit zu befreien, ihr, wie er sagt, ihre eigene Provinz zuzuweisen und…

  • Veranstaltung: Jugendtag zu Glaubenshelden

    Am 30. Mai 2019 findet im mittelfränkischen Roth (bei Nürnberg) ein Jugendtag zum Thema „Helden – Menschen mit denen Gott Geschichte schreibt“ statt. Mit beteiligt sind auch einige Mitglieder des Josia Netzwerkes. So wird Rudi Tissen unter anderem die zwei Hauptvorträge halten. Der Veranstalter schreibt zum Tag. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, noch…

  • Hanniel hirnt (201): Ich glaube schon!

    Ich glaube schon! (6 Minuten) In der Umgangssprache bedeutet Glaube eine angenommene Wahrscheinlichkeit, die zudem oftmals von einer eigenen Handlung herrührt. In der Bibel bedeutet Glaube die Ausrichtung des Menschen auf die orginiale, vom Schöpfer vorgenommene Einstellung. Er ist ein Geschenk. Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die…

  • Hanniel hirnt (151-152): Wenn der Glaube (auch) das Lernen umfasst, Beispiel Mathe

    Langjährige Leser dieses Blogs werden sich an zahlreiche Beiträge zu diesem Thema erinnern. Im Rahmen eines Seminars erklärte ich fünf verschiedene Grundpositionen, wie der Glaube Einfluss auf einen Lebensbereich gewinnt (oder eben nicht). Mitschnitt "Wie Glaube und Lernen zusammenhängen" (22 Minuten) Um zu skizzieren, wie die biblische Position aussieht (der Glaube durchdringt auch das Gebiet…

  • Zitat der Woche: Luthers Reformationsschrift „Von den guten Werken“

    Luther hebt in der Schrift „Von den guten Werken“ (1520) im ersten Abschnitt „Vom ersten guten Werk nach dem ersten Gebot“ zweierlei hervor: 1. Ohne Glauben sind alle Werke nutzlos. Erstens muss man wissen, dass es keine guten Werke gibt außer denen, die Gott selbst geboten hat, so wie es auch keine Sünde gibt außer…