Schlagwort: G. K. Chesterton

  • Input: Feminismus mit spitzer Feder zerpflückt

    Hier ist ein kurzes Vor-Wort nötig: Ich bin nicht mit allen Äusserungen G. K. Chestertons (1874-1936) einig. Ich schätze jedoch seinen Witz und seine Scharfzüngigkeit. Sein Werk „What’s Wrong With the World?“ (1910) lohnt sich als Lektüre . Ebenfalls sei die Essay-Sammlung von Pearce, Ahlquist und Mackey empfohlen. Josh Dholani, umtriebiger und polemischer Blogger, hat…

  • Input: Die Gewissheiten der ethischen Relativisten ins Wanken bringen

    Die Widersprüchlichkeit der Spätmoderne Wenn die herrschende Philosophie behauptet, Wahrheit sei relativ oder im Grunde nicht erkennbar oder streng persönlich oder weitgehend irrelevant, mit anderen Worten, wenn unsere einzige Gewissheit unsere Ungewissheit ist, gibt es nichts Irritierenderes, als wenn jemand daherkommt und solche nicht schlüssigen Schlussfolgerungen zunichte macht. „Was auch immer“ (“whatever”), das ultimative postmoderne…

  • Zitat der Woche: Gott ist an die Vernunft gebunden

    Typisch Chesterton’sche Einlage in seinen Pater Brown-Geschichten: Der größere Priester nickte mit dem gebeugten Klopfe und sagte: »Ah, ja, diese modernen Ungläubigen appellieren an ihre Vernunft, aber wer kann all diese Millionen von Welten anblicken, ohne das Gefühl zu haben, dass es ganz gut noch Wunderbarere Welten über uns gebe, wo die Vernunft etwas überaus Unvernünftiges…

  • Fokus Neujahr (4): Die Verweigerung des Denkens

    Die Debatte über «Fake News» zeigt, welche Blüten bzw. Früchte die jahrzehntelange Haltung, dass Wahrheit vom Einzelnen konstruiert werden könne, hinterlässt. Wir dürfen, nein wir sollen, am Freitag für das Klima demonstrieren und am Samstag darauf in den Kurzurlaub fliegen. Widersprüche sind nicht nur zulässig, sondern erwünscht. Eine daraus entstandene Unart besteht darin, dass Führer…

  • Buchbesprechungen: Zweimal Sherlock Holmes

    Mein Dritter hat alle Geschichten schon gelesen, bei mir standen sie auf der Leseliste. Neugierig ging ich an die Sherlock Holmes-Geschichten. Es interessieren mich die persönlichen Charakterisierungen und die dahinter liegenden Ideale der Weltsicht. Ich meine eine Parallele entdeckt zu haben: Sowohl der Finanz- wie auch der Gesundheitsbereich, den beiden Branchen, in denen ich meine letzten 20 Jahre…

  • Publikation: G. K. Chesterton für eine neue Generation

    Frisch erschienen: Hanniel Strebel. G. K. Chesterton für eine neue Generation. Folgen-Verlag: Langerwehe, 2017. Wie diese Serie entstand Ich saß an einem Fluss und machte Streckenhalt auf einer Fahrradtour. Das Wasser floss still vorbei, es wehte ein leiser Wind. Da schoss mir die Idee durch den Kopf: „Ich möchte gerne eine neue Generation in das…

  • Zielanflug 2016-4: Top-Lesestoff 2016

    Seit Jahren lebe ich mit dem Werk mehrerer Denker. Ihr Leben und Schreiben beeinflusst meine Gedanken, Reaktionen und Handlungen. Alle fünf Denker erfuhren eine lebensverändernde Kehrtwende. Sie erkannten, dass sie ohne den dreieinigen Gott verloren sind. C. S. Lewis formulierte es in seiner autobiografischen Schilderung Überrascht von Freude (Brunnen: Giessen/Basel, 2007) – sinnigerweise im Kapitel mit dem Titel "Schachmatt"…

  • Zitat der Woche: Der Professor und sein Knochen

    86 Jahre nach der Niederschrift so aktuell wie eh und je: Es ist noch kaum jemand aufgefallen, wie hilflos die Wissenschaft in bezug auf die prähistorischen Tatsachen herumtappt. Hier hinkt die Wissenschaft, deren moderne Wunder wir alle anstaunen, nach und sammelt nur unablässig neue und immer neue Daten. Bei allen praktischen Erfindungen, bei den meisten…

  • Zitat der Woche: Die Tyrannei der Wissenschaft

    Die Institution, die tatsächlich versucht, andere mit Hilfe des Staates zu tyrannisieren, ist die Wissenschaft. Die Institution, die den säkularen Arm tatsächlich bemüht, ist die Wissenschaft. Und das Bekenntnis, das tatsächlich Abgaben einfordert und in die Schulen vordringt, das Bekenntnis, das tatsächlich mit Zwangsgeldern und Gefängnis durchgesetzt wird, das nicht per Predigt, sondern per Vorschrift…

  • Buchbesprechung: Franz von Assisi

    G. K. Chesterton. Der Heilige Franziskus von Assisi. Herder: Freiburg, 1959. 144 Seiten. Ich erstand mir die antiquarische Ausgabe von Herder (1959). Unvergessen bleibt mir der Geruch des alten Papiers, kombiniert mit der herrlichen Aussicht von unserem Hausberg, wo ich einen Teil des Buches las. Das erste Bedenken wurde schon zu Beginn des Buches ausgeräumt.…