Schlagwort: G. K. Chesterton

  • Zitat: Wenn etwas zu tun wert ist – über das Ideal des Amateurhaften

    G. K. Chesterton liess in seinen Werken mehrmals den Satz fallen: „Wenn etwas zu tun wert ist, dann ist es auch wert, schlecht getan zu werden.“ Diese Erläuterungen stammen aus diesem Uncommon Sense-Podcast (31 Minuten). Chestertons Kritik an moderner Mädchenbildung Das berühmteste Vorkommen ist in „What’s Wrong With the World“ (1910). Chestertons Formulierungen in diesem…

  • Literatur: Lewis und Chesterton zu George MacDonald

    Ich habe mich über mehrere Tage mit dem sehr einflussreichen christlichen – allerdings heterodoxen – Autor George MacDonald (1824-1905) beschäftigt. Zunächst lernende Zustimmung anhand von C. S. Lewis, der massgeblich von MacDonald profitierte: I. Wo Lewis über MacDonald spricht Hauptwerke: Essays und Vorträge: II. Was Lewis an MacDonald schätzte 1. Die „Taufe der Imagination“ –…

  • Literaturtipp: Common Sense 101

    Aus dem sehr lesenswerten Überblick über Chestertons Werk „Common Sense 101: Lessons from Chesterton“ (Kapitel 1): Chesterton beginnt sein berühmtes Buch „Orthodoxy“ mit den Worten, dass es ein Buch darüber sei, wie er zu dem kam, was er glaubt. Er sagt, er habe versucht, eine Ketzerei zu erfinden und dabei die Orthodoxie entdeckt. Das zentrale…

  • Zitat: Das Wesen des Sozialimus

    Einfach köstlich, dieser in die Father Brown-Geschichte Chestertons The Flying Stars eingebaute Dialog: „Du redest erst so, seit du ein scheußlicher Dingsda geworden bist. Du weißt, was ich meine. Wie nennt man einen Mann, der den Schornsteinfeger umarmen will?“ „Einen Heiligen“, sagte Father Brown. „Ich glaube“, sagte Sir Leopold mit einem überlegenen Lächeln, „dass Ruby…

  • Buchhinweis: Ketzer – eine scharfsinnige Analyse moderner Ideen

    Anlässlich meines runden Geburtstags habe ich G. K. Chestertons Frühwerk „Ketzer“ für mich wiederholt. Meine Absicht: Ich möchte mir eigene Gedankengänge und -muster, die von der (Post-)Moderne gefangen sind, bewusst werden und beseitigen bzw. eine Alternative entwickeln. Dale Ahlquist führte (2016) dieses Werk (2016) wie folgt ein: Einordnung von Heretics Fortschritt Wissenschaft Tugenden (natürlich vs. übernatürlich)…

  • Zitat der Woche: Staat und Grossunternehmen als Feinde der Familie

    G. K. Chesterton beschreibt die Allianz zwischen Staat und Großunternehmen als Feinde der Familie insbesondere in seinem Werk What’s Wrong with the World (1910). Dort führt er die Begriffe „Hudge and Gudge“ ein – „Hudge“ steht für den paternalistischen Staat und „Gudge“ für die großen Kapitalisten oder monopolistischen Unternehmen. Chesterton argumentiert, dass beide scheinbar gegensätzlichen Kräfte in…

  • Zitat der Woche: Die beste Business-Ausbildung

    G. K. Chestertons Essay-Sammlungen sind eine Goldgrube – hier über Ausbildungen für die Geschäftswelt (in: All Is Grist, 1931): Hauptthese: Geschäftsausbildung ist oft zu eng und dogmatisch, anstatt kritisches Denken zu fördern. Wahre Bildung muss über wirtschaftliche Prinzipien hinausgehen und universelle Maßstäbe für Gerechtigkeit und Wahrheit vermitteln.

  • Lesen mit KI: Napoleon von Notting Hill

    Chestertons Napoleon von Notting Hill (1904 geschrieben, fiktiv im Jahre 1984 spielend) stellt einen literarischen Prototypen für die Auseinandersetzung mit dem technologischen Fortschritt dar. Auf meinem Büchergestell steht eine mit Handnotizen angereicherte deutsche Ausgabe; leider ist diese vergriffen. Kapitel 1: Einführung in die Zukunft Das Buch beginnt mit einer alternativen Realität im Jahr 1984, die…

  • Literaturhinweis: Der Priester-Detektiv Father Brown

    Die Father-Brown-Detektivgeschichten gehören zu den Werken, zu denen ich immer wieder zurückkehre. Dale Ahlquist charakterisiert sie treffend im Gegensatz zu Sherlock Holmes (in G.K. Chesterton: His Life, Writings, and Timeless Wisdom; KI-unterstützte Zusammenfassung): Gegensatz zu Sherlock Holmes: Father Brown wurde als bewusster Gegensatz zum „Superhelden-Detektiv“ Sherlock Holmes geschaffen, der für seine enzyklopädische Intelligenz bekannt ist.…

  • Buchhinweis: Dieses Buch war ein Augenöffner für C. S. Lewis

    Zu manchen Autoren greife ich in regelmässigem Abstand, d. h. jährlich oder in jedem zweiten Jahr. Ich zog „Der unsterbliche Mensch“ von G. K. Chesterton hervor. In meinem eBuch „Chesterton für eine neue Generation“ habe ich eine ausführliche Darlegung des Inhalts vorgenommen. C. S. Lewis zählte diesen Band im Brief an Sheldon Vanauken (23. Dezember 1950) zu den 10…