Schlagwort: Erkenntnistheorie
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Zitat der Woche: Postmodernes Denken nimmt eine grosse Wahrheit für sich in Anspruch
Im Band 3 der Reihe «Go(o)d News» geht es um «Vernünftig glauben». In 10 kurzen Kapiteln geht es jeweils um 10 Aspekte. Ron Kubsch behandelt im ersten Kapitel die Frage «Gibt es eine Wahrheit?». Dabei weist er treffend darauf hin, dass es zunächst nötig ist, die Art und Weise postmodernen Denkens auf den Prüfstand zu…
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Input: Die Gewissheiten der ethischen Relativisten ins Wanken bringen
Die Widersprüchlichkeit der Spätmoderne Wenn die herrschende Philosophie behauptet, Wahrheit sei relativ oder im Grunde nicht erkennbar oder streng persönlich oder weitgehend irrelevant, mit anderen Worten, wenn unsere einzige Gewissheit unsere Ungewissheit ist, gibt es nichts Irritierenderes, als wenn jemand daherkommt und solche nicht schlüssigen Schlussfolgerungen zunichte macht. „Was auch immer“ (“whatever”), das ultimative postmoderne…
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Zitat der Woche: Wenn Widerlegung Selbstzweck statt der Wahrheitsfindung dient
Euthydemos zählt zu den Dialogen von Platon. In diesem Dialog lässt der Autor einen jungen Mann Kleinias in den Dialog mit zwei Sophisten treten. Sophisten vertraten einen ethischen Relativismus, weshalb bei ihnen die Rhetorik einen sehr hohen Stellenwert genoss. Wenn Wahrheit relativ ist, entsteht ein Machtdiskurs. Wer überzeugt, setzt sich durch. Im (hilfreichen) Kommentar: Euthydemos…
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Zitat der Woche: Die „Logik“ von Wundern
Wir können die erstaunlichsten Dinge erleben, aber wenn unsere Weltanschauung das Übernatürliche ausschliesst, so werden wir sie niemals Wunder nennen. … Wenn bei uns Wunder geschähen, so würden wir durch unsere Vorurteile daran gehindert, sie als Wunder wahrzunehmen; unsere Vorfahren hingegen wurden gerade durch ihre Vorurteile dazu verleitet, sich Wunder einzubilden, wo vielleicht gar keine…
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Input: Der Hintergrund der Kant’schen Erkenntnistheorie
Kant muss auf dem Hintergrund des Idealismus von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) und des Empirismus von David Hume (1711-1776) studiert werden. Roger Scruton fasst hervorragend zusammen: Wir könnten objektives Wissen über die Welt haben, das nicht vom Standpunkt eines Beobachters beeinflusst ist, während (Hume) behauptete (oder es zumindest für seine Zeitgenossen so aussah), dass wir gar kein objektives Wissen…
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Input: Die Unterschiede im Leserverständnis der Bibel nicht überschätzen
E21 hat drei ungemein hilfreiche Artikel von Trevin Wax übersetzt. Die postmoderne Lesart der Bibel hat in vielen Gemeinden über die starke Leserorientierung breiten Einzug gehalten. Fragen wie diese haben sich in den Vordergrund gedrängt: Ist ethnische Vielfalt ein wichtiger Faktor für die Bibelauslegung? Sollten wir darauf achten, welchen Hintergrund und welche Erfahrungen ein Bibelausleger…
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Zitat der Woche: Die drei Erkenntnistheorien der Psychologie
Daniel N. Robinson definiert die drei -Ismen in der Geschichte der Psychologie, wie sie sich seit dem 17. Jahrhundert festigten: Der Empirismus ortet die Quellen des Wissens und des Glaubens in den wahrgenommenen Ereignissen der Außenwelt und hält die Erfahrung selbst für die letzte Autorität in Fragen der Tatsachen. Der Rationalismus geht von der These…
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Buchhinweis: Mit Kant ringen
Nach Jahren der unablässigen Lektüre kam in mir der Wunsch auf, nicht nur Neuland zu betreten und mir im Bilde gesprochen einen Weg zu schlagen. Vielmehr wollte ich Lewis’ Ratschlag des «Re-Reading» beherzigen und an einige Orte der Lektüre zurückkehren. Seit Jahren versuche ich eine Schneise in die Welt Kants zu schlagen. Wenn sowohl Peter Kreeft wie…