Schlagwort: Emil Brunner
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Zitat der Woche: Die Unabdingbarkeit der Ethik
Eindrücklicher Einstieg von Emil Brunner in sein wichtiges Werk „Das Gebot und die Ordnungen“: Die Frage „Was sollen wir tun?“ , die menschliche Frage, ist der Eingang zum christlichen Glauben; an ihr vorbei kommt keiner in das Heiligtum. Sie ist aber auch der Ausgang aus dem Heiligtum ins Leben zurück; aber sie hat, trotzdem sie…
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Zitat der Woche: Denken, dass es wehtut
Der Sozialethiker Arthur Rich, Schüler von Emil Brunner, schreibt über seinen Lehrer Emil Brunner (in Emil Brunner in der Erinnerung seiner Schüler, S. 80-81): Emil Brunner war ein scharfer, strenger und hartnäckiger Denker. Seine Ansprüche an das Denkvermögen und an den Denkwillen der Studenten waren auch dementsprechend hoch. Ich erinnere mich noch gut an eine…
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Zitat der Woche: Emil Brunner zur Bibel in späten Predigten
In den letzten Tagen habe ich in Emil Brunners Werk gelebt. Mein Ausgangspunkt war die magistrale theologische Biografie von Frank Jehle (Rezi), die ich erneut aufmerksam studierte; ebenso Alister McGraths theologischer Überblick (Rezi). In meiner eigenen Podcast-Serie (hier die erste Folge „Persönlicher Bezug“) habe ich – wie bei Barth auch – die Schriftlehre Brunners genau…
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Zitat der Woche: Reformatorischer Glaube ist an Gott orientiert
Daß Kants eigene Antwort, die die Religion zu einem Appendix der Moral macht, für beide Teile, insbesondere aber für die Religion unbefriedigend sei, wurde schon zu Kants Lebzeiten erkannt und von niemanden schärfer ausgesprochen als von Schleiermacher. Er versuchte sie aus dieser unwürdigen Abhängigkeit zu befreien, ihr, wie er sagt, ihre eigene Provinz zuzuweisen und…
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Zitat der Woche: Leistung und Wagnis, die Gefahr des allzu grossen Besitzes
Es ist gerecht, dass der, der mehr leistet, mehr bekommt als der, der weniger leistet; es ist gerecht, dass der, der zu sparen versteht, das, was er sich abspart, auch behalten darf, und nicht dem gleichgestellt wird, der alles verbraucht, was er gewinnt; und es ist gerecht, dass der, der etwas wagt, am Gewinn des…
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Es gibt kein autonomes Ich
Das Ich, das sich als autonome Vernunft versteht, hat, wenn es einmal dies ein göttliches Wesen ‚entdeckt‘, keine Grenze; denn es hat kein Gegenüber. Darum muss ihm auch die Grenze zwischen sich und Gott zerfliessen. … Das Ich weiss sich dort nicht als geschaffen, darum auch nicht als in Verantwortung gebunden, also auch nicht als…
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Menschenbilder, die Geschichte machen
Was einen Charles Darwin, einen Friedrich Nietzsche und einen Karl Marx miteinander verbindet, ist die Tatsache, dass jeder dass jeder von ihnen durch sein Bild vom Menschen … über einen beträchtlichen Teil der Menschheit direkt oder indirekt Macht gewonnen hat. Nicht ihre wissenschaftlichen oder philosophischen Systeme, sondern ihr Menschenbild hat, ob sie es wussten und…
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Wir müssen wissen, was es um den Menschen ist
Wir müssen wissen, was es um den Menschen ist; denn mit allem, was wir tun, geben wir Antwort auf die Frage, wie wir uns selbst, unser Leben verstehen. Wo aber sollen wir die rechte Antwort hernehmen? Eine fast unabsehbare Mannigfaltigkeit von Lehren und Anschauungen breitet sich vor uns aus – welche von ihnen ist die…