Schlagwort: Elisabeth Lukas
-
Input: Durch imaginative Methode zurück in die Wirklichkeit hin zur Dankbarkeit
Elisabeth Lukas (* 1942), eine österreichische Psychologin und Schülerin von Viktor E. Frankl (1901-1997), entwickelte innerhalb der Logotherapie eine imaginative Methode, bei der Patientinnen und Patienten sich im Konjunktiv („Was wäre gewesen, wenn …?“) ein deutlich schlimmeres Schicksal ausmalen. Dadurch werden ihnen ihre tatsächlich (oft deutlich besseren) Lebensumstände bewusst, was zu einer Korrektur ihrer Wahrnehmung…
-
Input: Zwei Tabu-Themen der Beratung
Das in Form eines Gesprächs gehaltene Buch „Logotherapie und Existenzanalyse heute (2020)“ zwischen den beiden bekannten Logotherapeuten Elisabeth Lukas und Alexander von Batthyany ist eine wahre Fundgrube für die Reflexion der Beratertätigkeit (siehe die Überlegungen zum Achtsamkeits-Hype sowie die Falle fortwährender Selbstoptimierung). Zum Thema „Wenn sich Gespräche im Kreis bewegen“ Man kann sagen, was man…
-
Input: Angst als Grundgefühl unserer Zeit
Mitschrift aus einem Interview mit Elisabeth Lukas (2014): Angst ist das Grundgefühl unserer Zeit. Sie erfüllt grundsätzlich eine Schutzfunktion – Schutz vor Leichtsinn und zu hohen Risiken. Wenn sie ausufert, verliert sie diese Funktion. Immer hängt unser Leben an einem seidenen Faden. Wir gehen mit einem Restrisiko durchs Leben. Dieses sollte nicht im Vordergrund stehen,…
-
Zitat der Woche: Achtsamkeit – für wen oder für was?
Die Achtsamkeitswelle brach über unsere Länder herein. Hier werden zurecht einige Anfragen gestellt: Es wird, wenn man das konsequent betreibt, zwar ein „guter Zustand“ des relativen Gleichmuts und vielleicht auch der inneren Gelassenheit erreicht, aber die entscheidende Frage, wofür – also für wen oder für was – man diese nun frei werdenden Ressourcen und die…