Schlagwort: C. S. Lewis

  • Podcast: (Fast) alles über C. S. Lewis

    Es ist einige Jahre her, seit ich die profunde Biografie zu C. S. Lewis von Alister McGrath (* 1953) gelesen habe. Eben habe ich mich erneut seinem ergänzend geschriebenen Werk zur denkerischen Welt von C. S. Lewis zugewandt. McGrath begleitete mich erstmals mit seinem Überblick zur christlichen Dogmengeschichte, überdies mit seiner bereits nach 2000 erschienenen Biografie zu J. I. Packer, auf dem Entdeckungsgang…

  • Zitat der Woche: Puddelglum, der Moorwackler

    Als Spiegelung für den eigenen „Katastrophen-Perfektionismus“ dient mir Puddelglum, der Moorwackler aus C. S. Lewis‘ Narnia-Chroniken „Der silberne Sessel“; siehe auch auch der Beitrag „Die Zeichen Aslans“). So führt ihn Lewis ein: Als sie näher kamen, drehte die Gestalt den Kopf und wandte ihnen ein langes, schmales, bartloses Gesicht mit ziemlich eingefallenen Wangen, fest zusammengepresstem…

  • Buchhinweis: Stadien der geistlichen Entwicklung bei C. S. Lewis

    Norbert Feinendegen, dessen Dissertation „Apostel der Skeptiker: C. S. Lewis als christlicher Denker der Moderne“ ein scharf umrissenes Bild zeichnet, hat nach langjähriger Arbeit mit einer geistlichen Biografie „C. S. Lewis: Überrascht von Gott: Wie der große christliche Denker zum Glauben fand“. Die mit grösster (deutscher) Sorgfalt unter Berücksichtigung bislang unveröffentlichter Quellen erstellte Arbeit besticht…

  • Interview: C. S. Lewis‘ Weg zum Glauben

    Fabian Grassl hat sich mit dem Lewis-Spezialisten Feinendegen unterhalten. Zur Lewis-Faszination (Minute 5) Joseph Pieper im Nachwort zu seiner Übersetzung „Über den Schmerz“) Er kennt keine Schrift im zeitgenössischen philosophischen theologischen Schrifttum, die so ernsthaft und zugleich so heiter und auch so tiefgründig über die wichtigsten Fragen des Menschseins spricht. (Minute 7)  Bei den Büchern von Lewis fühlt…

  • Buchhinweis: C. S. Lewis und die Last des Briefeschreibens

    In meine regelmässige Lektüre gehört die Wiederholung gelesener Bücher. Mein Streifzug führte mich durch meine Markierungen aus dem gesammelten Briefwerk von C. S. Lewis aus dem Jahr 1953 (siehe C. S. Lewis Briefe aus den 1930ern; C. S. Lewis’ Briefe in einem schwierigen Lebensabschnitt). In jenem Jahr erschien die sechste Narnia-Folge „Der silberne Sessel“ (meine…

  • Zitat der Woche: Wenn wir ein untergeordnetes Gut zu hoch bewerten

    Bis in die Neuzeit – ich glaube, bis zur Zeit der Romantiker – hat niemand behauptet, dass Literatur und Kunst Selbstzweck seien. Sie „gehörten zum schmückenden Teil des Lebens“, sie boten „unschuldige Zerstreuung“; oder aber sie „verfeinerten unsere Sitten“ oder „regten uns zur Tugend an“ oder verherrlichten die Götter“. Die große Musik wurde für Messen…

  • Zitat der Woche: Es ist ja nicht Narnia, du bist es

    Die Entschlossenheit Riepichieps, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln ins Land Narnia zu ziehen, gehört zu den berührenden Stellen am Ende der Narnia-Chronik-Folge «Die Reise auf der Morgenröte»: »Um diesen Zauber zu brechen, müsst ihr ans Ende der Welt segeln, oder so nahe, wie ihr ihm kommen könnt, und dann müsst ihr wiederkommen, nachdem…

  • Buchhinweis: Dialoge im Jenseits

    Beim Re-Reading von C. S. Lewis «Die grosse Scheidung» staune ich über das Geschick des Autors, bestimmte Lebenseinstellungen mit dem dazugehörigen «Rahmenwerk» in Form von Dialogen eingängig darzustellen. Dies betrachte ich eher als Lernertrag eines solchen Buches denn das theologische „Abtasten“. Purgatorium oder Fragen nach dem Bewusstsein und der Kommunikation im Jenseits dürfen meines Erachtens sowieso nicht eins zu eins übernommen werden. Ähnlich…

  • Zitat der Woche: Was immer du für Tash getan hast, will ich dir anrechnen

    Zu den theologisch umstrittenen Stellen gehört die Annahme von Emeth durch Aslan in «Der letzte Kampf». Lewis gibt ihm den Namen «Wahrheit» in griechischer Sprache. Es fragt sich, ob hier eine Art Inklusivismus gelehrt wird oder zumindest ein Konzept der «edlen Heiden».  Emeth erzählt: Ich hatte viel von Eurem Land (Narnia) gehört und sehnte mich…

  • Input: C. S. Lewis und seine Affäre

    Im Leben mancher berühmter Männer, deren Erbe aktuell gehalten wird, gab es lange Schatten. In den letzten Jahren stand insbesondere Karl Barth im Schaufenster. Die Biografin Christiane Tietz beleuchtete seine jahrzehntelange Dreiecksbeziehung. Sogar rein Roman „Zu dritt“ (Rezi „Stoff für Zoff“) ist auf dem Markt erschienen. Bei C. S. Lewis sah die Ausgangslage etwa anders…