Schlagwort: Augustinus
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Niemand kennt sich selbst so gut…
Niemand ist einem anderen so gut bekannt wie sich selbst; und dennoch kennt sich niemand selbst so gut, dass er sich seines Verhaltens am folgenden Tage sicher wäre. Augustinus. Ep. 130,2,4; zitiert in: Peter Brown. Augustinus.
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Biografie zu Aurelius Augustinus (365-430)
Ein weiterer Leckerbissen, im Brockenhaus geangelt, ist die Biographie von Peter Brown „Augustinus von Hippo“. Vor über 40 Jahren erstmals erschienen, gilt es heute als Standardwerk zu Augustinus‘ Lehre und Leben. Die einzelnen Etappen seines Lebens sind sorgfältig nachgezeichnet, bereichert durch zahlreiche ausgesuchte Zitate (ausgezeichneter Quellen-Apparat) und wertvolle Hintergrundinformationen.
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Gesetz und Geist (5): Glaube und Werke
„Ja, aus Gnade seid ihr erlöst kraft des Glaubens. Nicht euer Verdienst ist es, es ist Gottes Geschenk.“ (Eph 2,8) Sie hätten ja sagen können: „Wir haben die Gnade deswegen empfangen, weil wir geglaubt haben“, wobei sie gleichsam sich den Glauben, Gott dagegen die Gnade zuschrieben. Deshalb fährt der Apostel nach den Worten „kraft des…
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Demütige Klarheit – eine Haltung, der ich nacheifern will
Der Kirchenvater Augustinus legt am Anfang seines theologischen Hauptwerkes „De trinitatae“ seine Haltung gegenüber den Lesern dar: Demütige Klarheit! Daher möge jeder, der dies liest, wo er meine sichere Überzeugung teilt, mit mir weitergehen, wo er mit mir schwankt, mit mir suchen, wo er einen Irrtum seinerseits erkennt, zu mir zurückkehren, wo einen meinerseits, mich…
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Machtloser Allmächtiger? Warum auch Christen leiden müssen
Aurelius Augustinus (354-430) schreibt am Anfang seines monumentalen Werkes „Vom Gottesstaat“, das als Beginn der westlichen Geschichtsphilosophie gelten kann: Christen halten sich … keineswegs für so frei von Fehlern, dass nicht auch sie deswegen allerlei zeitliches Leid verdient zu haben glauben. Das Buch ist eine Verteidigungsschrift gegen die Anklagen der Römer, wonach der Abfall von…
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Lieber schlechte Hausbewohner sein als schlechte Häuser haben
Persönlicher Friede („lass mir meine Ruhe“) und Wohlstand („das gehört zu meinem Leben“) stehen auf der Hitliste unseres gelebten Wertekatalogs zuoberst. Augustinus (354-430) schrieb von den Römern Ähnliches: Mehr verdriesst es sie, schlechte Häuser zu haben als schlechte Hausbewohner zu sein. Aurelius Augustinus. Vom Gottesstaat. dtv: München 2007. S. 112.