Schlagwort: Augustinus
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Zitat der Woche: Im Leben der Gerechten haben die Gemütserregungen eine Stelle, aber sie sind auf das rechte Ziel gerichtet
Den Abschnitt über die Affekte bei Augustinus (Vom Gottesstaat, Buch 14, Kapitel 9) habe ich mehrmals gelesen. Er korrigiert sowohl die falsche Grundannahme eines gefühls-losen Ideals als auch den Gegenpol einer letztlich fehlgeleiteten Emotionalität. Das rechte Ziel (D)ie auf der irdischen Wanderschaft gottgemäß lebenden Bürger der heiligen Stadt Gottes in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift…
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Buchhinweis: Die bedeutendste christliche Geschichtsphilosophie
Im Zusammenhang mit meinem Umzug habe ich sämtliche Bücher kategorisiert und in Kisten verladen. Ich nütze diese Zeit um zu sehen, nach welchen Büchern in überhaupt greife. Es erweist sich, dass es fast nur Klassiker sind. Einer davon ist Augustins monumentale Geschichtsphilosophie „Vom Gottesstaat“ (De Civitate Dei). Den Text gibt es online, ebenso in englischer Sprache ein Audiobuch. Justin Taylor erstellte einen hilfreichen Überblick…
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Zitat der Woche: Gott zurückgeben, was er uns gab
Augustinus in seiner Predigt zu Psalm 116,10-13. Ein wunderschönes Beispiel für eine soteriologische Anwendung in Predigten zu den Psalmen II («Sermones» 22-34), S. 1049-1055. Ich habe geglaubt, darum rede ich; ich wurde aber sehr gebeugt. Ich sprach in meiner Bestürzung: »Alle Menschen sind Lügner!« Wie soll ich dem Herrn vergelten all seine Wohltaten an mir? Den Kelch…
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Zitat der Woche: Augustinus zum Zusammenhang von Glaube und Leid
Auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme, birgt dieser Aufsatz des katholischen Philosophen Edward Feser manch wichtigen Hinweis über unseren Umgang mit leidvollen Situationen. Die Verblüffung über das Leiden ist weniger die Ursache als vielmehr die Folge des Abfalls des modernen Westens vom Katholischen Glauben. Sie spiegelt auch die Verweichlichung und Dekadenz einer sterbenden Zivilisation wider, die sich…
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Zitat der Woche: Gutes und Schlimmes trifft Gute und Böse
Der Kirchenvater Augustinus (365-430) entgegnete in seinem monumentalen Spätwerk „Vom Gottesstaat“ dem Vorwurf, dass es dem Römischen Reich so erging, weil es die Götter verlassen hatte. Die dahinter stehende Frage leidvoller Zeiten, die Gute wie Böse trifft, ist so aktuell wie je zuvor: Man könnte fragen: „Warum hat sich nun aber diese göttliche Erbarmnis auch…
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Zitat der Woche: Angehörige des Gottesstaates in vorchristlicher Zeit
Augustinus schreibt in seinem monumentalen Werk „Vom Gottesstaat“ (18. Buch, 47. Abschnitt): Daher können Weissagungen über Christus, die von Auswärtigen stammen, d. i. von solchen, die nicht aus Israel entsprossen und von diesem Volk nicht in den Kanon der heiligen Schriften aufgenommen sind, wofern wir überhaupt davon Kenntnis haben oder noch gewinnen, höchstens als Dreingabe…
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Zitat der Woche: Was an den Lehren der Heiden Gutes ist, braucht man nicht zu verachten
Augustinus schreibt in seinem Buch De doctrina Christiana (2. Buch, 18. Kapitel): … jedenfalls brauchen wir wegen des heidnischen Aberglaubens weder die Musik zu fliehen, falls wir daraus zum Verständnis der Heiligen Schrift etwas Zweckdienliches gewinnen können, noch dürfen wir uns zu den theatralischen Possen der Heiden wenden, wenn wir über Zithern und andere Instrumente…
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Kontroverse: Augustinus der Heide – oder eine unpopuläre biblische Lehre
Ich bin Ron Kubsch dankbar, dass er die Diskussion über die Kurzversion von Ken Wilsons Dissertation aufgenommen hat. Diese Auseinandersetzung ist sehr anspruchsvoll, dies aus mehreren Gründen: Das Werk Augustins ist sehr verzweigt; es umfasst – obwohl ein Teil verloren gegangen ist – rund 5 Millionen Worte (zum Vergleich: Der Kernteil meiner Dissertation besteht aus rd.…
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Zitat der Woche: Augustinus und die menschliche Natur
Im neu erschienenen Buch „Human Nature from Calvin to Edwards“ schreibt Paul Helm über die Verfassung des menschlichen Geistes im Verständnis von Augustinus: Zusammenfassend sehen wir, dass Augustins Bild des Geistes ziemlich komplex ist. Es gibt ein grundlegendes trinitarisches Muster der Kräfte der Seele. Das Gedächtnis spielt eine zentrale Rolle als Aspekt des Verstehens. Sie…
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Input: Wie gehe ich mit selbst verschuldetem Leid um?
Dies wurde ich im Rahmen meiner Vorlesungen in der Theologischen Woche in Aidlingen gefragt. Vor Augen stehen mir die sieben sogenannten Busspsalmen (Psalm 6, 32, 38, 51, 102, 130, 143). Luther hat über diese sieben Busspsalmen gepredigt (hier findest du eine günstige Online-Sammlung). Zudem empfehle ich den Psalmenkommentar von Augustinus, der in Auszügen übersetzt ist.…