Schlagwort: Albert Wunsch

  • Hanniel hirnt (1): Rollenumkehr beim Kleinkind

    Ich sitze mit meinen beiden Jüngsten im Vorortzug. Da erhebt sich lautstarkes Geschrei. Eine Mutter mit einem ca. vierjährigen Kind besteigt den Wagen. Die beiden Sitznachbarn verdrehen die Augen. Der ganze Wagen erwartet die Reaktion der Mutter. Meine mündliche 3-Minuten-Analyse (neues Format). Literaturhinweis: Die Verwöhnungsfalle von Albert Wunsch. Hier lesen Sie meine Buchbesprechung.

  • Rezension und Interview zur Neuerscheinung „Wo bitte geht´s nach Stanford?“

    Vor einigen Tagen ist das Buch "Wo bitte geht´s nach Stanford?: Wie Eltern die Leistungsbereitschaft ihrer Kinder fördern können" von Isabelle Liegl und Dr. Albert Wunsch im Beltz-Verlag erschienen. Meine Rezension: Für eilige Leser Dies ist ein zweiteiliges Buch. Im ersten Teil beschreibt die Münchner Unternehmerin Isabelle Liegl den Weg ihrer beiden Söhne an eine…

  • Gastbeitrag: Intensive Krippen-Betreuung als latent destabilisierender Einfluss

    Familienministerin Sophie Karmasin meinte unlängst, dass sich die frühkindliche Fremdbetreuung positiv auf die Entwicklung insgesamt und auch auf die weitere Bildungskarriere auswirkt. In der Krippe sieht sie eine Bildungschance, die jenen Kindern verwehrt bleibt, die in den ersten drei Lebensjahren zuhause aufwachsen. Daraus schließt die Familienministerin, dass Krippen verstärkt zu fördern sind. Heute gibt es…

  • Gastbeitrag: Paare zwischen Glücks-Sehnsucht und Alltags-Stress – eine Navigationshilfe

    Gastbeitrag von Dr. Albert Wunsch Ja, der Traum von der ewig jungen Liebe hat immer Konjunktur. Selbst Wirtschaftskrisen lassen die Schmetterlinge in den Bäuchen von Verliebten nicht in die Depression geraten. Sie tummeln sich unbeschwert – abseits von politischen Krisen und finanzieller Ebbe – und fahren Zusatz-Schichten beim Produzieren ihres sattsam bekannten Kribbel-Gefühls. So können…

  • Blogjubiläum (3): Braucht Satire die Zensur?

    ‚Auf keinen Fall’ werden wohl in diesen Tagen die meisten rufen. Kurt Tucholsky reagierte auf Frage: „Was darf die Satire?“ Kurz und knapp mit: „Alles“. „Niemand kann bestimmen, was ich denke“, so ein Rappersong zu „Ich bin Charlie“. Und alle Politiker stellen vehement – bezogen auf den Terroranschlag in Paris – das Recht auf freie…

  • Buchbesprechung: Die Verwöhnungsfalle

    Albert Wunsch. Die Verwöhnungsfalle: Für eine Erziehung zu mehr Eigenverantwortlichkeit. Kösel-Verlag: München, 2000. 238 Seiten. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen des Buches halte ich es in den Händen. Seit der Erstpublikation bin ich selber fünffacher Vater geworden und neugierig auf Hinweise für Kurskorrekturen. Das Buch entstand aus einem Artikel in „Die Zeit“ (1998) heraus, welche…

  • Ankündigung: Serie „Unsere Kinder in die Selbständigkeit begleiten“

    Aus meinen Tagebuch-Serien über das Leben als fünffacher Bubenvater sind in den letzten Jahren sechs Folgen mit rund 500 Einträgen entstanden. Der Folgen-Verlag wird sie in nächster Zeit geordnet und leicht überarbeitet als ebooks herausbringen. Für die nächsten Monate habe ich mir einen neuen Fokus für die siebte Serie vorgenommen. Wie können wir unsere Söhne unterstützen, zunehmend selbständiger zu werden? Ich werde protokollieren, mit welchen Gedanken und Handlungen…

  • Die Erziehungslaufbahn

    Als Säugling wurde ich mit Zuwendung und Geschenken überschüttet, als Kind erfuhr ich, dass ich zum Störfaktor in Beruf und Tagesablauf wurde, als Jugendlicher geriet ich per Geld und Konsumgüter in die Abschiebung, als Erwachsener warf man mir vor, mein Leben nicht in den Griff zu bekommen. Albert Wunsch. Die Verwöhnungsfalle. Kösel: München, 2000. (52)