Kategorie: Theologie & Kultur
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Predigt: Zeige mir deine Wege, Herr!
Beim Thema von Gottes Führung sehe ich zwei Gefahren: Auf der einen Seite eine rührselige, auf die eigenen Emotionen zugeschnittene und damit auf sich selbst fixierte "Führungsmystik" (besonders anstrengend für die Nächsten, die mit solchen Personen zusammenleben); andererseits die glatte Zweiteilung des Lebens in einen kleinen frommen und einen säkularen Restteil. Kevin deYoung hat das…
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Input: Warum die Autoren des Neuen Testaments die Wahrheit sagten
Heute besuchte uns der Religionsphilosophe Roderich Nolte und gab uns einen eindrücklichen Überblick über den Forschungsstand bezüglich Zuverlässigkeit des Neuen Testaments. Aus dem Buch mit dem sinnigen Titel "I Don't Have Enough Face to be An Atheist" stammen die 10 Argumente, warum die Autoren des Neuen Testaments die Wahrheit sagten. Die Autoren des NT schrieben…
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Input: Neue Glaubensbasis der Allianz – Schriftfrage rückt an den Schluss
Die Deutsche Evangelische Allianz hat ihre Glaubensbasis überarbeitet. Christoph Raedel, Systematiker der FTH Giessen, hat in einem idea-Artikel kritische Aspekte zur Gottes- und Sündenlehre sowie zur Heiligen Schrift beleuchtet. Der Kommentar des Medienmagazins Pro: Die Allianz will mit ihrer Glaubensbasis junge und säkular geprägte Menschen erreichen – und nicht in erster Linie Theologen. Dies ist der…
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Vorfreude: D. A. Carson im Mai in Hamburg
Viele, die sich zum Christentum bekehren, meinen offensichtlich, dass das Christentum etwas sei, das sie ihrem bereits übervollen Terminkalender hinzufügen müssten, und nicht etwas, was ihre gesamte Lebensplanung sowie alle ihre Ziele bestimmt, in Schranken weist und gestaltet. – D. A. Carson. Lernen, zu beten, S. 16. In den nächsten Monaten erscheint mein eBook zu…
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Zitat der Woche: Hiob verfluchte seinen Tag
Hiob verflucht den Tag seiner Geburt! Einige wollen ihn ganz und gar entschuldigen: er habe sich von seinem Jammer hinreissen lassen, ohne doch Gott dabei zu lästern; andere eminen er habe sich so völlig gehen lassen, dass es ihm nicht mehr gelungen sei, Gott zu preisen; aber er habe sich nur von seinen Gefühlen hinreissen…
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Kolumne: Das ist mir zu kompliziert
Einfach wollen wir sein. Glaube, und du wirst gerettet. Die schwierigen Fragen zu stellen, das uns Frommen weniger gut an. Vielleicht noch weniger, auf Antworten zu warten und um sie zu ringen. Zweifeln ja, doch lieber an der Kirche, bevorzugt an den anderen. Den iPad können wir bedienen, doch wehe es kommt eine Frage, auf…
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Zitat der Woche: Das Wort Gottes als Quelle und Norm christlichen Glaubens und Lebens
Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger (1504-1575) hielt 50 Predigten, die sogenannten „Dekaden“, mit dem Ziel einer umfassenden Unterweisung über die Grundlagen des Glaubens. Peter Optiz, Kirchenhistoriker aus Zürich, kommentiert zur Abfolge: Schon die Abfolge der Loci in den ersten zehn Predigten weist auf die grosse Schlichtheit evangelischer Lehre hin, die Bullinger immer wieder auch in…
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Input: Das therapeutische Evangelium der westlichen Welt
Die Verkündigung eines therapeutischen Evangeliums ist meines Erachtens die Hauptplage der westlichen Kirche. Hier einige Auszüge aus dem überaus wichtigen Artikel des Seelsorgers David Powlison. Das therapeutische Evangelium des Westens (Das therapeutische Evnagelium) ist so gestrickt, dass es Menschen das gibt, was sie wollen und nicht das verändert, was sie wollen. … Dieses therapeutische Evangelium akzeptiert…
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Predigt: Ich finde keine Schuld an Ihm
Zu Karfreitag durfte ich den Text von Johannes zum Verhör vor Pilatus auslegen (Johannes 18,28-19,16). Empfehlung: Höre dir Johannes 18-21 als Audio an. Hier geht es zum Mitschnitt. Ich näherte mich diesen Text in zwei Schritten: Zuerst schlüpfen wir in die Rolle von Pilatus: Der Schuldige, der sich tiefer in seine Schuld verstrickt Dann blicken wir auf…
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Kolumne: Als ich jung war, musste ich mit in den Gottesdienst
Die Ostern stehen vor der Tür. Im Büro fragt einer den anderen: Und, was machst du an Ostern? (Interessant: Es wird stets nach Aktivitäten gefragt. Nicht nach Seinsqualitäten.) In der Jugend, da mussten sie mit in den Gottesdienst gehen. Die anderen fuhren an den Gardasee. Sie gingen bis fünf Uhr morgens in den Ausgang. Oder…